Jean (Hans) Arp
* 16.9.1886 Strassburg, † 7.6.1966 Basel
Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts ist Hans Arp wegen seiner dreifachen Begabung eine Ausnahmeerscheinung: Als Dichter, als Maler und als Bildhauer hat er Bedeutendes geschaffen und war maßgeblich an der stilistischen Entwicklung dieser drei künstlerischen Disziplinen beteiligt. In seiner Gymnasialzeit empfing Arp die stärksten geistigen Eindrücke aus den romantischen Dichtungen von Clemens Brentano, Novalis und Eduard Mörike. Über diese fand er den Weg zum Mitarbeiterkreis der Zeitschrift "Die Stürmer«, dem damals die Dichter Otto Flake und Ernst Stadler angehörten. Arp besitzt selber eine starke poetische Begabung; auch nachdem er sich als l8jähriger für das Studium der bildenden Künste entschied, schrieb und veröffentlichte er weiterhin Gedichte. Sein Interesse am gedruckten Wort regte ihn zu illustrativen graphischen Arbeiten, vornehmlich zu Holzschnitten und Radierungen an. Hans Arp genoß eine gründliche akademische Ausbildung Nach kurzem Besuch der Kunstgewerbeschule seiner Vaterstadt lernte er 1905-07 bei Ludwig von Hofmann in Weimar; 1908 ging er an die Academie Julian nach Paris. 1909 siedelte er nach Weggis in der Schweiz über und gründete dort mit Walter Helbig den "Modernen Bund", der 1911 in Luzern seine erste Ausstellung durchführte. Nach dem Krieg beteiligte sich Arp und Max Ernst an der Dada-Bewegung in Köln, wo eine in der Brauerei Winter veranstaltete Ausstellung mit großem Skandal von der Polizei geschlossen wurde.
weitere Angaben über diesen Künstler finden Sie bei SIKART
Website: www.fondationarp.org
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1219 Formen auf Gelb, 1965 Farbholzschnitt, 165/300 Aus der Mappe "Documenta Geigy. Das Unbehagen in der Kunst, eine Sammlung von 10 Originalblättern", Basel 1965. Mittelmässiger Zustand. Unterkannte etwas gestaucht. Oben Mitte ein 1 cm Einriss. Literatur: Arntz 245, Abbd. Seite 204
Foto: Signatur Blattgrösse: 58 x 39 cm
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Hier ein kleiner Film zu einer Ausstellung über Jean Arp im Círculo de Bellas Artes in Madrid |
